Portraitfotografie

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Portraitfotografie: Wie ich Portraitfotos erstelle und meine verwendete Technik

Portraitfotografie ist meine große Leidenschaft. Ich liebe es Menschen in unterschiedlichsten Gegebenheiten zu fotografieren. Das macht für mich den Reiz aus, immer wieder neue Locations und neue Modelle zu kombinieren und etwas ganz Neues zu erschaffen.

Hier nun meine Erfahrungen, mit der Portraitfotografie.

1. Wie komme ich an Modelle, für schöne Portraits

Ich habe am Anfang mit Bekannten angefangen. Das ist am einfachsten, ganz einfach, weil man sich schon kennt und es keine Berührungsängste gibt. Da ist es auch kein Problem, wenn es bei dem ein oder anderen Portrait mal etwas länger dauert oder die Bilder nicht gleich so werden, wie du sie dir vorstellst. Rede vorher offen darüber, das du verschiedene Sachen testen/ausprobieren willst und vielleicht auch noch nicht so viel Erfahrung in der Portraitfotografie hast. Das nimmt schon mal einen großen Teil der Spannung.

So, wenn du jetzt schon zwei drei Portraitshootings hinter dir hast. Kannst du den nächsten Schritt wagen. Lege dir zum Beispiel ein Portfolio in der Modelkartei oder einer ähnlichen Plattform an. Da kannst du dann Modelle aus deiner Region anschreiben, ob sie Interesse an einem gemeinsamen Fotoshooting haben. So kannst du dir nach und nach dein Portfolio aufbauen und dabei üben. Und verliere nicht den Mut, wenn mal ein Modell nicht mit die fotografieren will. Das ist ganz normal und passiert jedem ein mal. 😉

2. Wie findest du die richtige Location für dein perfektes Portrait

Zur Zeit fotografiere ich am liebsten in der freien Natur oder bei den Modellen zu Hause.

Ich erkläre dir hier wo die Vor – und Nachteile liegen und auf was du achten solltest.

Es gibt fast überall super Locations für Portraits. Man nimmt sie meist nur nicht bewusst war. Gehe mal bewusst raus uns schaue dich in deiner näheren Umgebung um. Und du wirst merken wie viele Locations sich auf einmal auftun, wenn man nur bewusst danach Ausschau hält. Sträucher, Hausfasaden, große Tore, Ziegelwände, Birkenwälder und noch vieles mehr, sind super für die Portraitfotografie geeignet.

Achte im Allgemeinen darauf, das der Hintergrund nicht so unruhig ist. Achtung bei Signalfarben im Bild (z. B. Rot), da sie die Aufmerksamkeit sehr stark auf sich ziehen und weg vom Modell. Also bewusst einsetzen oder versuchen zu vermeiden.

Um den Hintergrund schön weich auslaufen zu lassen, ist es auch entscheidend, welche Brennweite und welche Blende du beim Fotografieren verwendest. Das erkläre ich dir weiter unten noch einmal im Detail.

Warum sollte ich den Schatten suchen?

So hast du immer ein schönes weiches Licht und das macht das Fotografieren um vieles leichter. Sobald du dein Modell in die Sonne stellest, ist die Gefahr groß, das sie schnell unschöne Schatten im Gesicht hat. Oder die Sonne blendet ihr ins Gesicht und sie kann ihre Augen nicht ordentlich öffnen. Im schlimmsten Fall fangen sie sogar an zu tränen, das muss ja nicht sein.

Schatten ist da um so vieles angenehmer. Also suche den Schatten. 😉

Portraitfotografie Outdoor

– die Vorteile

  • du hast meistens viel Platz
  • unendlich viele Möglichkeiten, wo man fotografieren kann
  • viel Licht vorhanden

– die Nachteile

  • man ist nicht immer ungestört
  • wetterabhängig

Portraitfotografie Indoor

– die Vorteile

  • du bist wetterunabhängig
  • meist ungestört

– die Nachteile

  • es wird schnell mal eng
  • meist ist nicht so viel Licht vorhanden

3. Meine verwendeten Brennweiten für Portraits

Zur Zeit fotografiere ich fast ausschließlich mit 35mm oder 50mm und ab und zu auch mal mit 85mm. So und das war’s schon. 😉

Alle drei, sind Festbrennweiten. Ganz einfach aus dem Grund, weil die Abbildungsleistung um ein vielfaches besser ist als bei einem Zoomobjektiv. Und der Vorteil, das ich mich bei einem Zoomobjektiv nicht so viel bewegen muss. Ist für mich kein so ein richtiger Vorteil. Ich bewege mich gern. 😉

Falls du noch keine Festbrennweite hast, besorg dir eine. Der Unterschied ist enorm!

So musst du dich mehr bewegen, den perfekten Standort suchen, um deinen gewünschten Ausschnitt zu bekommen. Und schon setzt du dich noch intensiver mit deinem Bild auseinander. Ein Gewinn für Alle.

Schon für ca. 120€ kannst du dir von Canon eine 50mm Festbrennweite besorgen. Natürlich nur wenn du mit Canon fotografierst.

 4. Was ist die richtige Blende für schöne Portraits

Mal eins vorweg, in der Portraitfotografie gibt es kein richtig oder falsch. Genau so wenig wie in allen anderen Kategorien der Fotografie.

Wenn dir das Bild gefällt, was du gerade gemacht hast, ist alles cool. 😉

So, also wie ist das jetzt mit der Blende?

Ich empfehle dir, Portraits möglichst offenblendig zu fotografieren. Das bedeutet, dass du deine Blende an der Kamera möglichst klein einstellst. In Zahlen ausgedrückt: Ich verwende meist Blenden von 1,4 bis 2,8. Das hat für mich mehrere Vorteile, zum einen kann ich so die Augen mehr betonen, da nur ein ganz kleiner Teil im Bild scharf abgebildet wird. Das sollten immer die Augen sein!

Und zum anderen bekomme ich so einen wunderschönen weich verlaufenden Hintergrund. Dadurch werden eventuelle Störungen im Hintergrund einfach ausgeblendet, weil sie so schön unscharf sind. Der Hintergrund wird ruhiger/harmonischer.

Ein weiterer großer Vorteil von einer offenen Blende, deine Verschlusszeit wird deutlich kürzer. Somit ist die Gefahr, das deine Fotos verwackeln wesentlich geringer. Das mag im Freien, nicht so eine Rolle spielen, da ja meist ausreichend Licht vorhanden ist. Doch sobald du drinnen fotografierst, sieht sie Sache schnell anders aus. Also schön die Blende auf.

5. Auf was sollte ich scharf stellen

Das hatte ich ja oben schon einmal kurz erwähnt.

Stelle immer auf die Augen scharf!

Sobald die Augen auf einem Bild scharf sind, hat der Betrachter immer das Gefühl, dass das Bild scharf ist. Also fokussiere ganz bewusst auf die Augen.

6. Brauche ich Zubehör in der Portraitfotografie

Brauchst du nicht aber ich verwende welches. 😉

In letzter Zeit habe ich immer zwei verschiedene Sachen mit dabei. Je nachdem wo ich fotografiere und was das fertige Portrait aussagen soll.

Zum einen habe ich eine kleine Softbox, die ich auf ein Stativ stelle und mit einem Aufsteckblitz betreibe. Diese Kombi ist leicht und äußerst praktisch. Und die zweite Sache, die ich oft dabei habe, ist ein Reflektor mit der Bespannung Zebra, Weiss oder Silber. Den spanne ich mir auch auf ein Stativ. Hier noch ein kleiner Tipp: Vergesse den Sandsack nicht! Sonst wird dein Reflektor schnell mal von der nächsten Böe weggetragen.

Die genaue Auflistung meines Zubehörs folgt in einem neuem Blogpost. Jetzt soll es erst einmal genug sein.

Falls du noch Fragen hast oder gern über ein anderes Thema mehr erfahren willst. Immer her damit. Ich bin gespannt, was dich so interessiert.

PS: Wenn du meine Site liken würdest, würde ich mich riesig freuen.

 

Danke für deine Zeit

marko :)