Die 4 geheimen Schlüssel, um ein besserer Fotograf zu werden

In den nächsten Tagen lernst du alle 4 geheimen Schlüssel kennen, um ein besserer Fotograf zu werden.

Starten wir ins erste und schon fast wichtigste Thema vom ganzen Kurs. Welches von vielen häufig unterschätzt oder gar ganz vernachlässigt wird.

Doch dabei ist es sooo wichtig, sich darüber Gedanken zu machen.

1. Schlüssel

Die Spezialisierung

Leider ist es recht häufig so, dass sich die Wenigsten über eine Spezialisierung wirklich Gedanken machen.

Da wird die schöne Landschaft beim Wochenendspaziergang fotografiert. Die Katze von den Nachbarn, die sich gerade auf der Terrasse sonnt. Die Schwägerin kommt vorbei und fragt dich, ob du nicht mal ihre Tochter fotografieren kannst. Schließlich hast du ja eine Kamera. Und zu guter Letzt, spielt dein Kumpel in ner Band und hätte gern so ein Paar richt fetzige Bilder von seinem nächsten Auftritt.

Und ja, das alles kannst du fotografieren, gar kein Ding. Doch bist du mit den Ergebnissen wirklich immer zufrieden?

Wenn du dich hier wiederfindest, dann setzte dich mal in Ruhe und ganz bewusst hin.

Und überlege dir:

  • Was hat mir in den letzten Jahren/Monaten fotografisch am meisten Spaß gemacht?
  • Was kann ich richtig gut und werde dafür auch von Anderen gelobt?
  • Was will ich in zwei oder drei Jahren fotografieren?

Nimm dir dafür ruhig mal ein paar Stunden oder Tage Zeit und bei manchen dauert es auch ein paar Wochen. Bis sie wissen, in welche Richtung es gehen soll.

Wenn du schneller vorran kommen willst, entscheide dich für ein Thema.

Ganz egal, ob du dann Autos, Tiere, Häuser oder nur noch Frauen fotografierst. Hauptsache du entscheidest dich!

Und falls du dich nicht auf ein einzelnes Thema festlegen willst, dann entscheide dich für zwei Themen, die thematisch zusammenpassen.

Also nicht so etwas wie Autos und Kinder. Sondern eher Hochzeiten und Kinder. Die Kombination muss zusammenpassen und Sinn ergeben.

Nun noch ein paar Punkte, warum du dich spezialisieren solltest:

1. Du brauchst wesentlich weniger Ausrüstung.

Ich weiß, es macht unheimlich Spaß, immer wieder neue Ausrüstung zu kaufen und sie auszupacken. Doch sorry, das ist in den wenigsten Fällen die Lösung. Dadurch gibst du nur unnötig viel Geld aus und verbringst Zeit mit Sachen, die du eigentlich nicht brauchst.

2. Du kommst wesentlich schneller vorran.

Da du nicht mehr unzählige verschiedene Bücher, zu allen möglichen Themen lesen musst. Sondern nur noch für dein spezifisches Thema.

3. Du kennst die Feinheiten und Besonderheiten bei deinem Thema, da du dich jetzt nur noch darauf konzentrierst. Und kannst viel besser darauf eingehen.

Nimm dir bitte diese Ratschläge zu herzen.

Alle Themengebiete

Setzt dich jetzt hin und schreibe einmal alle Themengebiete auf, die du bis jetzt fotografiert hast.

Nun streiche die weg, die dir am wenigsten zusagen.

Wenn du jetzt nur noch ein Thema hast. Hervorragend!

Wenn du jetzt noch drei oder vier Themen auf dem Zettel hast. Und du dich auch nicht für eins entscheiden willst. Dann schaue, welche Themen bei dir gut zusammenpassen und die dir Spaß machen.

Nun solltest du deine zwei zukünftigen Themen gefunden haben. Was toll ist!

Falls es irgendwie noch hängt.

Schon die Tatsache, dass du dir darüber Gedanken gemacht hast, löst in dir einen Prozess aus. Sodass du über kurz oder lang dein für dich passendes Thema findest. Da bin ich mir ganz sicher.

Viel Erfolg.

Ich habe mich zum Beispiel auf das Fotografieren von Menschen spezialisiert. In Workshops zeige ich anderen Fotografen, wie sie es ganz entspannt umsetzten können.

Im weiteren Verlauf des Kurses gebe ich dir die Schlüssel in die Hand, um besser Menschen zu fotografieren. Die einzelnen Schritte kannst du natürlich auch auf alle anderen Themengebiete anwenden. Also, auch wenn du keine Menschen fotografieren willst. Werden dir die nächsten geheimen Schlüssel weiterhelfen.

Sei gespannt.

Ciao Marko

In drei Tagen geht es weiter.